Hornhaut, Hautrisse und Hühneraugen

Schrunden, medizinisch Rhagaden, sind schmale, spaltförmige Hautrisse. Sie treten oft im Fersenbereich und am Fußrand auf.

Schrunden entstehen entstehen häufig durch trockene Haut und übermäßige Verhornungen der Haut (Hyperkeratose). Die Haut wird rau, spröde und rissig. Spaltförmige Hautrisse entstehen, die sich bis in die Lederhaut  ausdehnen. Die Rhagaden können sich auch zu nässenden oder blutenden Wunden entwickeln und starke Schmerzen verursachen.

Risse in der Haut sind Eintrittspunkte für Bakterien. Die Abwehrfunktion der Haut kann dadurch so stark eingeschränkt werden, dass Infektionen, Warzenbefall und Nagelmykose folgen.

Ursachen

Die Entstehung von rissigen Fersen ist von mehreren Faktoren abhängig. Im Vordergrund steht dabei ursächlich trockene Haut. Trockene Haut ist weniger elastisch und spannt, was in der Folge die Entstehung der Einrisse begünstigt. Da die Haut mit zunehmendem Alter trockener wird, spielt das Lebensalter ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Schrunden. Begünstigt werden Schrunden dazu, wenn darüber hinaus ein Flüssigkeitsmangel vorliegt.

Kälte und trockene Heizungsluft kann die Bildung von Schrunden hervorrufen.

Schrunden können auch die Folge von falschem Schuhwerk oder Fußdeformationen sein.

Behandlung

In der Behandlung wird die angegriffene Haut desinfiziert und die Hornhaut schmerzfrei und ohne weitere Infektionen abgetragen. Dazu wird während der podologischen Behandlung die Fersenhaut abgeschliffen, um ein erneutes Einreißen zu verhindern.