Nagelveränderungen / Nagelpilz

Die Nagelpilzerkrankung beginnt oft an der Großzehe. Das Resultat sind brüchige, rillige Nägel und Verfärbungen. Da der Nagel ein Schutzorgan der Zehenkuppe darstellt, sollte die Nagelerkrankungen rasch diagnostiziert und behandelt werden.

Ist der Zehennagel stark verformt, kann es auch passieren, dass er einwächst. Die Haut um den Zehennagel oder auch das Nagelbett kann sich entzünden. Unbehandelt schreitet der Nagelpilz immer weiter fort und kann im schlimmsten Fall chronisch werden.

Ursachen

Das Risiko an einer Pilzinfektion der Nägel zu erkranken steigt mit dem Alter. Am häufigsten betroffen sind Personen ab dem 65. Lebensjahr – von ihnen leidet fast jeder zweite an einer Nagelpilzerkrankung. Der Grund hierfür ist, dass sich die Beschaffenheit der Nägel und des Immunsystems im Laufe des Lebens zunehmend verschlechtert, so dass der Eintritt von Keimen in das Nagelgewebe im Alter erleichtert wird.

Diabetiker sind besonders gefährdet, denn sie weisen oft eine Kombination von Risikofaktoren auf: geschwächte Abwehrkräfte, Durchblutungsstörungen der Füße und Sensibilitätsstörungen.

Auch Sportler gehören zu den Risikogruppen für Nagelpilzerkrankungen. In Gemeinschaftsduschen, Umkleidekabinen und Sportschuhen herrscht ein Klima, in dem sich die Pilze schnell verbreiten.

Die Behandlung von Nagelpilzerkrankung

Wird ein Nagelpilz frühzeitig und konsequent behandelt, heilt er in der Regel in wenigen Monaten ohne bleibende Schäden aus. Wichtig ist, dass die Fußbehandlung konsequent durchgeführt wird. Denn auch wenn die Symptome abgeklungen sind, können sich noch Sporen auf der Haut befinden und zu einem erneuten Ausbruch von Nagelpilz führen.

Die Therapie dauert deshalb so lange, bis die befallenen Nagelareale vollständig herausgewachsen sind. Gerne unterstützt Sie bei der richtigen Handhabung zu Hause.